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Einstein, Albrt

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Einsteins Zeit in Aarau


1895 meldete sich Albert Einstein an der berühmten Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich zur Aufnahmeprüfung in der Inginieurabteilung. Er fiel aber durch, obwohl seine Leistungen in Mathematik und Physik gut waren. Es lag an den Fremdsprachen und an Botanik. Er hatte die Aufnahmeprüfung zwar nicht bestanden, er beeindruckte jedoch die Lehrer in Mathematik und Physik sehr. Vor allem Professor Heinrich Weber war so von Einstein beeindruckt, daß er ihn trotz mißlungener Aufnahmeprüfung zu seinen Vorlesungen einlud. Für Einstein war dies jedoch nicht die Lösung für sein Problem. Albin Herzog, Rektor des Züricher Polytechnikums empfahl Einstein an der fortschrittlichen Kantonsschule in Aarau die Matura zu machen.
Die lockere Atmosphäre an den Schweizer Schulen gefiel Einstein sehr. Man vermutet heute, daß Einstein aus diesem Grund die Schweiz später als Heimatland wählte.
Schon während seines Aaraujahres beschäftigte sich Einstein mit Fragen, die die Probleme der späteren Relativitätstheorie betrafen. Im Herbst schloß er die Schulzeit in Aarau mit dem Abitur ab. Im Oktober begann schon das Semester am Polytechnikum in Zürich, an dem sich Einstein eingeschrieben hatte, obwohl er noch immer nicht das Mindestalter erreicht hatte. Man machte eine Ausnahme mit Einstein.
Auch seine Schwester Maja hatte sich entschlossen, ihre Ausbildung in Aarau zu absolvieren. Sie besuchte dort von 1898 bis 1902 das Lehrerinnenseminar. Danach studierte sie von 1906 bis 1909 Romanistik in Bern, Paris und Berlin. Über ihren Bruder Albert hat sie wohl auch den Sohn des Schuldirektors, Paul Winteler kennengelernt, den sie 1910 heiratete.


Am Polytechnikum in Zürich


Am 29. Oktober 1896 zog Einstein nach Zürich und begann am Polytechnikum ein Lehrerstudium für die Fächer Mathematik und Physik. Doch Einstein war nicht gerade einer der Musterstudenten. Während seiner Studienzeit besuchte Einstein die Vorlesungen keineswegs regelmäßig. Er hielt sich viel lieber im physikalischen Laboratorium auf.
Sein Mathematiklehrer sagte, daß er in seiner Laufbahn noch nie einen solchen Faulpelz hatte.
Auch sein Physiklehrer war nicht sehr von Einstein begeistert. Er gestand zwar ein, daß Einstein intelligent sei, fügte aber hinzu, daß er einen Fehler habe: Er lasse sich nichts sagen.
Er hatte also kein sehr gutes Verhältnis zu seinen Professoren.
Einstein beschäftigte sich nach einiger Zeit fast nur noch mit der Physik.
An der Mathematik kritisierte er die Aufspaltung in so viele verschiedene Sachgebiete, die so völlig unabhängig voneinander waren. Unter seinen Studienkollegen, befand sich auch die Serbin Mileva Maric, die er 1903 heiratete.


Im Frühjahr 1900 sollte die Diplomprüfung für Mathematik und Physik abgelegt werden.
Er hätte sie wohl nicht geschafft, wenn sein Freund Marcel Großmann bei den Vorlesungen nicht für ihn mitgeschrieben hätte. Einstein sagte, Großmann hätte nicht nur für ihn mitgeschrieben, er hatte das erarbeitete Material sogar für ihn ausgewertet.
Einsteins Diplomzeugnis fiel gut aus. Er erreichte einen (Durch-)schnitt von 2,09.
Großmann verhalf ihm später auch durch Beziehungen seines Vaters zu einer Stelle am Berner Patentamt.
Die Tiefe Einsteins Freundschaft zu Großmann zeigte sich auch darin, daß Einstein seine Doktorarbeit Grossmann widmete.


Einstein auf Arbeitsuche


(Folie: Der junge Einstein)
Nach seinem Abschluß bewarb er sich für eine Assistentenstelle am Polytechnikum. Er bekam die Stelle jedoch nicht.
Obwohl er immer sehr bescheiden lebte tauchten nun doch finanzielle Probleme auf. In seiner Studienzeit bekam er jeden Monat 100 Franken von seiner Tante aus Genua zugeschickt. Doch nach seinem Abschluß blieb dieses Geld aus. Sie erwartete nun, daß er sich selber helfe.
Daraufhin nahm er vom Mai 1901 bis Januar 1902 verschiedene Aushilfsarbeiten an.


 

  
The Meaning of Relativity, Fifth Edition: Including the Relativistic Theory of the Non-Symmetric Field (Princeton Science Library) (Taschenbuch)
von Albert Einstein,
Brian Greene
Siehe auch:
The Road to Reality: A Complete Guide to the La...
Now Hear My Meaning
von The Lou Bennett Quartet (in MP3-Downloads)
Snake Charmer & Destiny at the
von The Physics of Meaning (in Musik)
Monty Python's The Meaning Of Life [UK IMPORT]
(DVD (in DVD)
Inside the Art of Okinawan Goju Ryu Karate The Meaning
von Budoten (in Sport & Freizeit)
 
   
 
     
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