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Einstein, Albrt

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Einsteins neues Zuhause in den USA


Als 1933 Adolf Hitler an die Macht kam, befand sich Albert Einstein gerade in den USA und machte Ferien. Da er genau wußte, daß die Rückkehr mit seiner Frau nach Deutschland ihm das Leben kosten würde, entschied er sich in den USA zu bleiben. Während in Deutschland ein düsteres Kapitel der Geschichte anbrach, lebte Einstein sorglos in der "neuen Welt". Er ahnte damals jedoch noch nicht, daß er Deutschland nie wieder sehen würde.


Neubeginn in Princeton


Da man Einsteins Vorlesungen an der Universität in Princeton sehr schätzte, bot man ihm eine Stelle als Physikprofessor an. Nach langem Überlegen sagte Einstein zu und ließ sich mit seiner ganzen Familie, die von Deutschland geflüchtet war, in Princeton nieder.
Sechs Jahre später brach der 2. Weltkrieg aus.


Die Atombombe


In Ganz Europa und in den USA versuchten Tausende von Wissenschaftlern eine Atombombe zu entwickeln.
Die Deutschen erhofften sich damit ihren Feind, die USA, endlich auszulöschen. Einstein befürchtete, Deutschland könnte es gelingen eine solche Waffe zu entwickeln. Deshalb beteiligte er sich ebenfalls am Atombombenprojekt der Amerikaner und schrieb dem damaligen Präsidenten Franklin D. Roosevelt zwei Briefe. Darin schrieb er seine Bedenken nieder und riet dem Präsidenten noch mehr Physiker für das Projekt einzusetzen. Später bereute er dies jedoch und setzte sich gegen die Atombombe ein.


Die letzten Lebensjahre


(Bild: Der alte Einstein)
Als der 2. Weltkrieg durch die Atombombenangriffe auf Hiroshima und Nagasaki beendet wurde, belastete Einstein ein großes Schuldgefühl.
Er sagte: "Ich beging einen großen Fehler in meinem Leben als ich den Brief an Präsident Roosevelt unterschrieb, in dem ich die Herstellung von Atombomben empfahl." In den nächsten Jahren versuchte Einstein die Leute über die Gefahren der Atomwaffen aufzuklären. Die letzten zehn Jahre seines Lebens widmete Einstein sich dem Kampf gegen die Weiterentwicklung atomarer Waffen.
In seinen letzten Lebensjahren hatte Einstein immer den selben Tagesablauf. Vormittags arbeitete er weiterhin an der Universität von Princeton, nachmittags hatte er gelegentlich private Besuche.
Am 18. April 1955 starb Albert Einstein, nach einem kurzen Aufenthalt in einem Krankenhaus in Princeton.




  
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